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Details zu Inventarnummer: 149
Titel:Sonntagsausflug
Objektbezeichnung:Gemälde
Sammlung:Sammlung Museion
Hergestellt von:Kienlechner, Josef (Künstler/in) (Dessau, 1903-07-30 - Bracciano bei Rom, 1985-04-05) GND Wikidata
Datierung:1948
Beschreibung:Ölgemälde auf Leinwand mit der Ansicht eines Gartens. Im Vordergrund erkennt man diverse Personengruppen um Tische, rechts im Hintergrund zwei Kellnerinnen mit Tablett, links im Hintergrund eine spazierende Dame.
Historische-kritische Angaben:"[...] Josef Kienlechner (Kien), vom Dreieck Berlin-Paris-Rom geprägt, von Carl Hofer, Braque und Delaunay ebenso wie von Carlo Carrà, hat die Spuren zahlreicher Sehelebnisse in seine Bilder in ihrer wechselnden Direktion im Austausch zwischen konstruktiven und malerischen Elementen einfließen lassen, war also im wesentlichen (und mehr als andere, insofern mehr Europäer als Tiroler) von außen geprägt. So entwickelte er sein Werk aus einem Schnittpunkt heraus und läßt daher auch jenen Ansatz nicht mehr erkennen, der einem anderen Weltgeist, der sich vor allem seit 1943 ' unter dem Eindruck einer andersartigen Landschaft' entfalten konnte, bestimmt hat."
(Kristian Sotriffer, 'Näher an der Natur - Mensch und Landschaft in der Malerei von 1900 bis 1950 - Tirol und Trentino', 1987, S.22)
"[…] Nach ersten Schuljahren in Bozen und in München kommt er zu einem ersten Aufenthalt nach Berlin (von 1919 bis 1923). Kien wird Meisterschüler von Carl Hofer zusammen mit anderen Malern wie beispielsweise Ernst Wilhelm Nagy. Ein bewußter Umgang mit den Bildmitteln, das Bauen mit Farben und Formen unabhängig von der Realperspektive im Sinne auch eines Cézanne wird richtungsweisen für Kienlechners frühe Malerei. [… ] Von 1925 bis 1932 hält sich Kien in Paris aus. Es offenbart sich ihm das Erlebnis 'Farbe' über die Malerei der Fauves und neue Möglichkeiten des abstrakten Bildkomposition über die Erfahrungen der Kubisten. Seine Bewunderung gilt den Malern André Derain und Robert Delaunay. […]" (E. Kreuzer-Eccel, 'Näher an der Natur - Mensch und Landschaft in der Malerei von 1900 bis 1950 - Tirol und Trentino', 1987, S.142)
(Kristian Sotriffer, 'Näher an der Natur - Mensch und Landschaft in der Malerei von 1900 bis 1950 - Tirol und Trentino', 1987, S.22)
"[…] Nach ersten Schuljahren in Bozen und in München kommt er zu einem ersten Aufenthalt nach Berlin (von 1919 bis 1923). Kien wird Meisterschüler von Carl Hofer zusammen mit anderen Malern wie beispielsweise Ernst Wilhelm Nagy. Ein bewußter Umgang mit den Bildmitteln, das Bauen mit Farben und Formen unabhängig von der Realperspektive im Sinne auch eines Cézanne wird richtungsweisen für Kienlechners frühe Malerei. [… ] Von 1925 bis 1932 hält sich Kien in Paris aus. Es offenbart sich ihm das Erlebnis 'Farbe' über die Malerei der Fauves und neue Möglichkeiten des abstrakten Bildkomposition über die Erfahrungen der Kubisten. Seine Bewunderung gilt den Malern André Derain und Robert Delaunay. […]" (E. Kreuzer-Eccel, 'Näher an der Natur - Mensch und Landschaft in der Malerei von 1900 bis 1950 - Tirol und Trentino', 1987, S.142)
Technik:gemalt
Maße:
- Werk Höhe: 80 cm
Werk Breite: 99.8 cm
Rahmen Höhe: 88.5 cm
Rahmen Breite: 108.5 cm
Rahmen Tiefe: 4 cm
Äußere Beschreibung:Öl auf Leinwand